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Köln Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten in Köln und Umgebung. Weitere Köln Sehenswürdigkeiten finden Sie in unseren Reiseinformationen oder in unserer Rubrik Köln Bilder.


© Robert Breuer / Wikimedia Commons

Kölner Dom

Seinen Anfang als spiritueller Versammlungsort fand der Kölner Domplatz zu spätrömischer Zeit, als hier die ersten Gottesdienste von Kölner Christen abgehalten wurden. Mehrere, immer größer werdende Kirchen wechselten sich an dieser Stelle in der folgenden Zeit ab, bevor der Vorgänger des heutigen Kölner Doms, der karolingische Dom, im Jahre 870 vollendete wurde.

Ab dem Jahre 1164 stieg die Bedeutung des Gebäudes, der Dom wurde eine bedeutende Wallfahrtskirche Europas, was eine komplette Neugestaltung erforderlich machte, die 1248 mit der Grundsteinlegung des heutigen Kölner Doms begann. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Kathedrale, mit einigen längeren Unterbrechungen, Stück für Stück ihrer Fertigstellung näher gebracht, welche aber noch bis heute auf sich warten lässt. Grund dafür sind zum einen die schweren Beschädigungen während des Zweiten Weltkrieges, zum anderen die ständigen Schäden durch Witterung und Umweltbelastung. Deshalb trägt der Kölner Dom auch den Beinamen „die ewige Baustelle“.

Der heutige Kölner Dom ist eine römisch-katholische Kirche gotischer Architektur, und eine der bedeutendsten Kathedralen weltweit. 1996 wurde der Bau von der UNESCO als eines der europäischen Meisterwerke gotischer Baukunst eingestuft und zum Weltkulturerbe erklärt. Mit einer Turmhöhe von 157,38 Metern ist er, nach dem Ulmer Münster, das zweithöchste Kirchengebäude Europas und das dritthöchste der Welt. Mehr als 6 Mio. Besucher jährlich machen den Kölner Dom zur populärsten Sehenswürdigkeit Deutschlands.

Mit einer Länge von annähernd 150 Metern und einer Breite von fast 90 Metern bietet das Gotteshaus bis zu 4000 Menschen Platz. Im Innenraum finden sich zahlreiche Kunstgegenstände aus 12 Jahrhunderten, wie z.B. das Gero-Kreuz aus dem Jahre 976, die erste erhaltene Monumentalfigur des gekreuzigten Christus, oder ein 1350qm großes Fußbodenmosaik. Regelmäßig finden Gottesdienste, Andachten, Konzerte, geistliche Musik und Orgelfeierstunden statt. Besuchern können den Kölner Dom selbstständig erkunden oder an Führungen teilnehmen. Eine Dombesteigung auf die Türme ist ebenfalls möglich.
Der Dom befindet sich im Zentrum der Stadt und ist daher für Besucher optimal zu erreichen.

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© Presleyjesus / flickr

Karneval in Köln

„Kölle Alaaf!“ (Es lebe Köln!)

Am 11.11. um 11.11 Uhr wird auf dem Kölner Altstadtplatz „Alter Markt“ traditionell das rheinische Volksfest, die „fünfte“ Jahreszeit, das „Kölsche Fasteleer“, kurz: der „Karneval in Kölle“ eingeläutet.

Dabei folgt das „närrische Treiben“ jedes Jahr wieder aufs Neue dem gleichen Zyklus. Während am 11.11. ausgelassen gefeiert wird, ist die Weihnachtszeit relativ ruhig. Ab Neujahr folgt dann traditionell die Phase des Sitzungskarnevals (Herren-, Damen-, Kostüm- und Prunksitzungen), die mit der Weiberfastnacht in den Straßenkarneval, auch Karnevalswoche genannt, übergeht. Die Weiberfastnacht ist stets am Donnerstag vor Aschermittwoch und wird oft auch als Altweiberkarneval bezeichnet. Der Ursprung liegt im frühen 19. Jahrhundert, als eine Gruppe von Frauen sich zusammenschloss, um eine Teilnahme am bis dato rein männlichen Karneval zu erfechten. Die traditionelle Erstürmung des Rathauses sowie das Abschneiden von Männerkrawatten symbolisiert heute noch die Machtübernahme der Frauen.

Auch wenn die Karnevalssession am 11.11. des Vorjahres beginnt, ist die so genannte Karnevalswoche die Hochzeit der Jecken. Genau wie zur eigentlichen Karnevalseröffnung wird auch der Straßenkarneval um 11.11 Uhr eröffnet. Der Begriff Straßenkarneval bezeichnet dabei denjenigen Teil des Kölner Karnevals, der sich in den Gassen und Kneipen der Stadt abspielt, und der jedes Jahr wieder unzählige Kölner und Besucher auf die Straßen lockt.

Das schon zur Mittagszeit so viele Kölner auf den Straßen feiern, liegt daran, dass die Weiberfastnacht in der Region ein „Brauchtumstag“ ist, und viele Arbeitgeber ihren Angestellten traditionell ab mittags freigeben. Das närrische Treiben findet dann offiziell mit dem Rosenmontagszug, auch der „Zoch“ genannt, der vom Chlodwigplatz durch die Innenstadt zieht, seinen Höhepunkt. Der Kölner Zoch ist der älteste und größte Karnevalsumzug in Deutschland. Er findet mit wenigen Ausnahmen seit 1823 statt, ist mehr als 6 Kilometer lang und lockt über 1 Mio. Zuschauer an die Strecke. Der Rosenmontag ist ebenfalls ein Brauchtumstag in der Region. Charakteristisch für den Kölner Rosenmontagsumzug ist die Interaktion zwischen den Akteuren auf den Bühnen und Wagen und den Zuschauern, bei der tonnenweise „Kamelle“ (Süßigkeiten) in die Menge geworfen werden. Wer während des bunten Treibens von Wildfremden geküsst werden sollte, braucht sich nicht zu wundern: das „bützen“ ist Teil der Kölner Karnevalstradition.

Weiterhin erwähnenswert ist der „alternative Karneval“. Seit 1984 gibt es die „Stunksitzung“, die als studentische Initiative zum offiziellen Karneval entstand. Sie ist heute eine Mischung aus Kölner Karneval und politischem Kabarett mit Comedyelementen. Außerdem: Der nächtliche „Geisterzug“. Er wurde 1991 ins Leben gerufen, nachdem der Rosenmontagszug als Reaktion auf den 2. Golfkrieg abgesagt wurde. Der nächtliche Geisterzug findet immer am Karnevalssamstag statt.

Zum Abschluss der närrischen Zeit findet am Veilchendienstag die „Nubbelverbrennung“ statt. Dabei werden alle während der Karnevalszeit begangenen Sünden auf eine Strohpuppe „geladen“ und dann symbolisch verbrannt. Das traditionelle Fischessen am Aschermittwoch beschließt die Karnevalszeit und es kehrt wieder „Ruhe“ ein in Kölle.

© Wilfried Berns / Wikimedia Commons

Kölner Zoo

Im Jahre 1860 gründet, ist der Kölner Zoo einer der ältesten Deutschlands. Seit seiner Gründung wurde der Park Schritt für Schritt erweitert, sodass den Besuchern heutzutage auf 20 Hektar Fläche mehr als 10.000 Tiere aus 690 Arten geboten werden. Der Kölner Zoo genießt internationales Renommee, was unter anderem auch daran liegt, dass sich der Zoo aktiv an Erhaltungszuchten von Tierarten beteiligt, die vom Aussterben bedroht sind.

Der Zoo bietet einige Highlights. Hauptattraktion des zoologischen Gartens ist das Urwaldhaus für Menschenaffen. Neben Bonobos, Gorillas und Orang-Utans können Besucher hier Kleideraffen beobachten, die es europaweit nur im Kölner Zoo zu sehen gibt. Ein weiterer Hauptanziehungspunkt des Zoos ist der Affenfelsen der Mantelpaviane. Während der täglichen Fütterung offenbaren die Tiere den Zuschauern interessante Einsichten in deren Sozialverhalten. Dazu gehören vor allem Auseinandersetzungen unter den weiblichen Tieren benachbarter Haremsgruppen, da für diese, wie für alle Säugetierweibchen, die Nahrung eine Schlüsselressource darstellt.

Im Aquarium wird das Leben von Riffbewohner gezeigt (Riffaquarium) und es werden die Fischarten gezeigt, die in den unterschiedlichen Flussabschnitten des Rheins zu Hause sind (Rheinpanorama). Der Elefantenpark ist der größte seiner Art nördlich der Alpen und beherbergt Asiatische Elefanten. Um die Gelenke der Tiere zu schonen, wurde der Boden mit Sand ausgestreut, der eigens dafür aus der Sahara importiert wurde. Obwohl im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, gibt es heute noch einige, architektonisch interessante Bauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wie z.B. das 1863 im maurischen Stil erbaute Elefantenhaus, oder die drei Rinderhäuser im Schweizer Blockhaus-Stil.

Am 2. Samstag im August findet jedes Jahr die „Sommernacht in Zoo“ und Flora statt, zu der mehr als 15.000 Besucher kommen. Der gesamte Zoo ist dann mit Scheinwerfern erleuchtet und es finden u.a. auch Bühnenprogramme statt. Bald können sich die Besucher auf ein weiteres Highlight freuen. In 2010, pünktlich zum 150. Geburtstag des Kölner Zoos, eröffnet das neue Hippodrom, eine begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft, welches in seiner Art europaweit einzigartig sein wird.

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Fans 1. FC Köln

Der 1. FC Köln wurde 1948 gegründet und ist Gründungsmitglied der Deutschen Fußball Bundesliga, auch dadurch, dass der damalige Präsident einer der treibenden Kräfte für die Gründung der Bundesliga war.

Köln galt in den ersten Jahren nach Gründung als der führende Verein der 1. Bundesliga, aufgrund seiner für die damalige Zeit sehr modernen Organisationsstruktur und sportlichen Methodik. So arbeiteten die Kölner als erster deutscher Verein mit einem Torwarttrainer. Zwei spätere Nationaltorhüter, der Europameister Harald Schuhmacher und der Weltmeister Bodo Illgner, kamen aus der Kölner Jugend. Nachdem die „Geißböcke“ in den 70er Jahren sehr erfolgreich Fußball spielten, folgte in den 80er und 90er Jahren ein stetiges Auf und Ab. Viele verschiedene, oftmals renommierte Trainer gaben sich während dieser Zeit die Klinke in die Hand. Letztendlich stieg der 1. FC Köln 1998 nach 35 Jahren stetiger Erstligazugehörigkeit in die 2. Fußballbundesliga ab. Nach mehreren Wiederauf- und Abstiegen, ist die Mannschaft seit der Saison 2008/2009 wieder erstklassig. Das Heimstadion des 1. FC Köln ist derzeit das RheinEnergieStadion mit 50.374 Plätzen, Maskottchen der Mannschaft ist der Geißbock „Hennes“ der im Wappen des Clubs abgebildet ist.

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Kölner Philharmonie

Obwohl bereits 1986 erbaut, gilt die Kölner Philharmonie auch heute noch als einer der modernsten Konzertsäle der Welt, was vor allem an seiner Konstruktion liegt.
Um eine möglichst perfekt Raumakustik zu erhalten, wurde der Konzertsaal einem Amphitheater nachempfunden. Es gibt daher im gesamten Saal keine Wände die sich parallel gegenüberliegen, so entsteht kein unerwünschtes Echo. Die Sitze und deren Polsterung wurden so konstruiert, dass die von ihnen ausgehende Schalldämpfung immer konstant ist, unabhängig davon, ob jemand auf ihnen sitzt oder nicht.

Den jährlich 600.000 Besuchern werden in ca. 400 Konzerten hauptsächlich Werke aus dem Bereich der Klassischen Musik, des sinfonischen und kammermusikalischen Repertoires sowie aus den Bereichen Jazz, Folk und Pop präsentiert. Die Kölner Philharmonie befindet sich im Gebäudekomplex des Museum Ludwig.

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Imhoff-Schokoladenmuseum Köln

Das Imhoff-Schokoladenmuseum bietet seinen Besuchern einen Streifzug durch 3.000 Jahre Schokoladengeschichte: von der „Götterspeise der Azteken“ bis zum modernen Industrieprodukt. Es wurde 1993 von Dr. Imhoff, dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden des Kölner Unternehmens Stollwerck, gegründet, und ist heute weltweit einzigartig in seiner Art. Den Besuchern wird auf spannende und vielfältige Weise Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart der Schokolade und des Kakaos gewährt.

Das Museum kann sich dank anhaltender Besucherströme vollständig selbst finanzieren. Dadurch kann es neben seinen Hauptaufgaben, dem Sammeln und Bewahren von Exponaten sowie der Forschung, eine marken-, firmen- und verbandsunabhängige Behandlung aktueller Entwicklungen im Themenbereich „Schokolade und Kakao“ gewährleistet.

Das Museum bietet neben einem Shop mit ausgefallenen Schokoladen- und Geschenkideen auch eine eigene Gastronomie an, in der diverse Trinkschokoladen und hausgemachte Spezialitäten angeboten werden.

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Kölsch Bier

Kölsch ist eine regionale Biersorte, welche 1997 von der EU in dem Kreis der geschützten regionalen Spezialitäten aufgenommen wurde. Damit genießt es eine geschützte Herkunftsbezeichnung wie z.B. Cognac.

Kölsch ist ein helles, hopfenbetontes und obergäriges Vollbier und wird von den meisten Brauereien nach den Vorschriften des Deutschen Reinheitsgebotes gebraut. Das übliche Trinkgefäß für ein Kölsch ist die „Stange“, ein zylindrisches, dünnwandiges Glas mit einem Fassungsvermögen von 0,2 Litern. Obwohl das Glas nicht mehr den Wünschen aller Gaststättenbetreiber entspricht, da es einen höheren Personal- und Zeitaufwand erfordert als größere Gläser, wird die Stange dennoch in den meisten Lokalen verwendet. Nur in der Aussengastronomie und weniger traditionsbewussten Schankstätten werden größere, bis zu 0,5 Litern fassende, Kölschgläser verwendet.

Da Kölsch im Gegensatz zu anderen Biersorten nach dem Einschenken recht schnell verschalt, sind die größeren Stangen bei Liebhabern und Kennern verpönt. In manchen Kneipen findet man auch das halbe Kölsch, genannt „Stößchen“, welches in 0,1 Liter Gläsern serviert wird. Das „Pittermännchen“ hingegen fällt etwas größer aus. Der Begriff bezeichnet ein 10-Liter-Faß, welches man sich in manchen Brauhäusern zum Selberzapfen an den Tisch bestellen kann. Viele obergärige Biere entfalten ihren vollen Geschmack erst ab einer bestimmten Temperatur, weswegen Kölsch bei einer Temperatur von acht bis zehn Grad serviert wird. Der „Kranz“, ein kreisförmiges Tablett, ist das gängige Transportmittel für das Kölsch und wird seit langem von den „Köbes“, den Kellnern in den kölschen Brauhäusern, benutzt um das Kölsch zu servieren. Besucher eines Brauhauses sollten sich nicht wundern, wenn sie nach dem leeren ihrer Stange unaufgefordert eine neue bekommen…das ist ein alter Brauch. Legt man einen Bierdeckel auf das Glas, so weiß das Personal, dass kein weiteres Kölsch gewünscht ist.

© HOWI / Wikimedia Commons

Rheinseilbahn in Köln

Seit über 50 Jahren in Betrieb, bietet die Kölner Seilbahn seinen Fahrgästen jedes Jahr von April bis November eine Fahrt über den Rhein an, und somit die Möglichkeit, das einzigartige Panorama der Stadt aus der Vogelperspektive zu erleben. Zudem werden an ausgewählten Terminen des Jahres auch Nachtfahrten angeboten, meist in Abstimmung mit anderen Veranstaltungen, wie z.B. der „Langen Nacht der Kölner Museen“.

Die Kölner Seilbahn ist linksrheinisch mit verschiedenen Stadtbahnlinien und rechtsrheinisch mit mehreren Buslinien zu erreichen. Wer mit dem Auto anreisen möchte, dem stehen an beiden Rheinufern öffentliche Parkplätze zur Verfügung.

Echt Kölnisch Wasser © 4711.com

4711 Kölnisch Wasser

Echt Kölnisch Wasser ist die geschützte Bezeichnung für Kölner Duftwasser, die nur von Kölner Herstellern benutzt werden darf. Das Parfüm „4711“ ist dabei eines der bekanntesten, wenn nicht sogar das bekannteste „Original Eau de Cologne“.

Gegründet wurde die Firma „Eau de Cologne- und Parfümerie-Fabrik Glockengasse No. 4711 gegenüber der Pferdepost von Ferd. Mülhens“ im Jahre 1881von Wilhelm Mülhens. Die inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Marke „4711“ stammt von der Hausnummer des Stammhauses der Firma Muelhens GmbH & Co. KG in der Glockengasse. Heutzutage dient das Haus hauptsächlich als Verkaufsgeschäft, in dem neben dem „4711“ auch Souvenirs, Accessoires, Merchandisingartikel und weitere Duftklassiker wie z.B. „Sir Irish Moos“ angeboten werden. Seit kurzem können Besucher an einem Duftseminar teilnehmen, dabei ihr eigenes Duftwasser kreieren, und so die Arbeitsweise eines Parfümeurs kennen lernen. Auf der ersten Etage befindet sich die Galeria Glockengasse. Sie ist sowohl ein Museum mit wertvollen Exponaten, als auch eine Veranstaltungsfläche für kulturelle Events.

© Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 / Wikimedia Commons

Hohenzollernbrücke in Deutz

Die Kölner Hohenzollernbrücke ist eine von 1907 bis 1911 gebaute Rheinbrücke, die ursprünglich aus zwei Eisenbahn- und einer Straßenbrücke bestand. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden nur noch die zwei Eisenbahnbrücken wiederaufgebaut. Allerdings wurden sie später um eine dritte ergänzt, und es wurden an die äußeren Eisenbahnbrücken Geh- und Radwege angesetzt, als Ersatz für entfallene Straßenbrücke.

Das eindrucksvolle Bauwerk stellt zusammen mit dem Kölner Hauptbahnhof einen wichtigen Knotenpunkt im deutschen und europäischen Eisenbahnverkehr dar. Die Hohenzollernbrücke gehört wie der Dom zum festen Bestandteil des Kölner Stadtbildes, und wird nachts, ähnlich wie der Dom auch, von Scheinwerfern angestrahlt, was die Brücke zu einem begehrten Fotomotiv macht. Wer einmal über die Hohenzollerbrücke geht, dem werden vielleicht die vielen Vorhängeschlösser auffallen, die in die Gitterzäune gehängt sind. Diese Schlösser stammen von Liebespärchen, die sich dort ihre Liebe schwören und diesen Schwur mit einem Schloss besiegeln. Der Schlüssel wird anschließend in den Rhein geworfen.

© D. Herdemerten / Wikimedia Commons

Heinzelmännchenbrunnen

„Es mag noch nicht über fünfzig Jahre seyn, daß in Cöln die sogenannten Heinzelmännchen ihr abentheuerliches Wesen trieben. Kleine nackende Männchen waren es, die allerhand thaten, Brodbacken, waschen und dergleichen Hausarbeiten mehrere; so wurde erzählt; doch hatte sie Niemand gesehen.“

Ernst Weyden (1805-1869), Auszug aus „Mündlich“ (1826)

Dies ist die erste schriftliche Erwähnung der Sage, wonach die fleißigen Kölner Hausgeister jedem Bürger Nacht für Nacht ein Stück lästige Arbeit abnehmen. Zehn Jahre später inspirierten die Heinzelmännchen den schlesischen Maler und Dichter August Kopisch (1799-1853) zu seinem Gedicht „Die Heinzelmännchen zu Cölln“, welches die Sage populär machte. Daraufhin stiftete der „Cöllner Verschönerungsverein“ den Heinzelmännchenbrunnen anlässlich des 100. Geburtstages von August Kopisch. Der Brunnen befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom.